Richard Anders "Wolkenlesen"

Über hypnagoge Halluzinationen, automatisches Schreiben und andere Inspirationsquellen.

Essays, 116 Seiten, Paperback

Über hypnagoge Halluzinationen, automatisches Schreiben und andere Inspirationsquellen
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"Richard Anders tritt in "Wolkenlesen" als Zitatmonteur auf, als ein Sammler von verstreuten Erfahrungsbelegen für solche Grenzzustände bei Tieck und Julien Green, Charles Lamb und Blake - als einer jener Fassadenkletterer, von denen Benjamin gesagt hat, ihnen müßten "alle Ornamente zum besten dienen". Er schreibt den - im nie endenden Befremden manchmal plötzlich stockenden - Hymnus auf die Einbildungskraft, deren unbegrenzte Fähigkeit, sich beunruhigen zu lassen, kostbar und rätselhaft ist, fast unheimlich. Sie schafft sich überall ihre Gegenwelten, aus nichtigem Anlaß, und Anders gehört zu jenen Ästhetikern, die nicht von den großen Reizen des Erhabenen beeindruckt sind, sondern von den Winzigkeiten, dem Abhub, den Zufallsbildern, den Flecken an den alten Mauern, deren Studium Leonardo dem Künstler empfohlen hat."

 

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